Tipps bei Raupendermatitis

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Brennhaare entfernen

Oberstes Ziel nach Kontakt mit den Brennhaaren der Eichenprozessionsspinner-Raupe oder ihren Gespinstnestern: Die fiesen Nesselhaare müssen schnell entfernt werden. Daher ist es wichtig, dass Sie – wenn möglich – noch im Freien Ihre Kleidung ausziehen und zu Hause sofort in die 60-Grad-Wäsche geben. Sichtbare Brennhaare auf der Haut lassen sich am besten mit einem Klebeband entfernen. Anschließend sollten Sie gründlich duschen und die Haare waschen. Sind die Augen betroffen, spülen Sie diese mit klarem Wasser aus.

Gut zu wissen: Kontaminierte Gegenstände (z. B. Schuhe, Autositz) sollten gründlich gereinigt werden.

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Betroffene Hautstellen kühlen

Der akute, oft heftige Juckreiz bei einer Raupendermatitis lässt sich durch Kühlung der betroffenen Hautstellen meist kurzfristig etwas lindern. Egal ob kalter Waschlappen, ein mit einem Küchentuch umwickelter Eisbeutel oder fließend kaltes Wasser: Die Kälte kann den Juckreiz mindern und dabei helfen, die allergische Hautreaktion auszubremsen.

Zur medikamentösen Behandlung der Raupendermatitis hat sich der Wirkstoff Hydrocortison bewährt. Er wird äußerlich zum Beispiel in Form von Salben, Cremes oder Sprays angewendet.

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Das innovative Cremogel von Soventol® bietet die optimale Unterstützung bei akuten und besonders ausgeprägten Haut-Irritationen. Der enthaltene Wirkstoff Hydrocortison besitzt entzündungshemmende, juckreizlindernde und antiallergische Eigenschaften – also genau das Wirkspektrum, das bei der Behandlung der Raupendermatitis gefragt ist. Zusätzlich kühlt die Cremogel-Grundlage die Haut.

Soventol® HydroCortisonACETAT 0,5% Cremogel:

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Extra-Tipp: Bei berührungsempfindlichen Hautpartien eignet sich Soventol® HydroCort 0,5% Spray – effektiv, berührungsfrei, kühlend. Lässt sich ohne Berührung der Haut auftragen.

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Nicht kratzen!

Besonders wichtig: Lassen Sie die Haut in Ruhe und vermeiden Sie es, zu kratzen. Denn andernfalls riskieren Sie, dass sich der Juckreiz verschlimmert. Darüber hinaus kann es passieren, dass durch das Aufkratzen der betroffenen Hautstellen Bakterien oder andere Keime in die Haut gelangen – dann drohen Infektionen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Blutvergiftung kommen. Wenn Sie es gar nicht aushalten, ist es daher besser, vorsichtig zu zwicken oder zu reiben. Auch das Beklopfen der betroffenen Stelle kann eine Möglichkeit sein.

Extra-Tipp: Um Verletzungen durch (unbewusstes) Kratzen zu vermeiden, kann es hilfreich sein, die Fingernägel kurz zu schneiden und nachts Baumwollhandschuhe zu tragen.

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Raupendermatitis: Wann zum Arzt?

In der Regel lässt sich eine Raupendermatitis gut mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke behandeln. Wenn die Beschwerden jedoch besonders ausgeprägt sind oder Sie neben den typischen Hautreaktionen weitere Symptome bemerken, sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen.

Warnsignale sind zum Beispiel:

  • Extremer Juckreiz oder sehr starke Schwellung der Haut
  • Augenreizungen oder -entzündungen
  • Entzündungen der Bronchien oder des Rachens
  • Atemprobleme
  • Allgemeinsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Schüttelfrost, Fieber

Wichtig: Manche Menschen reagieren stark allergisch auf das Nesselgift, das die Raupendermatitis verursacht. Dann kann es zu schweren Reaktionen mit Atemnot bis hin zum allergischen Schock kommen. Rufen Sie bei entsprechenden Anzeichen bitte sofort den Rettungsdienst!

Soventol® Gebrauchsinformationen International
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