Raupendermatitis: Symptome

Raupendermatitis: Ursachen

Die sogenannte Raupendermatitis ist eine entzündliche Reaktion auf die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner-Raupe. Typisch ist dabei vor allem ein heftiger Hautausschlag mit Quaddeln, Papeln oder Pusteln, die Insektenstichen ähneln. Hinzu kommen in der Regel ein starker Juckreiz sowie Hautrötungen. Erfahren Sie hier mehr über die Symptome bei einer Raupendermatitis.

Typische Anzeichen einer Raupendermatitis

Die Raupendermatitis ist eine Form des Kontaktekzems. Die feinen Brennhaare der Eichenprozessionsspinner-Raupe enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Bei Kontakt mit dem Gift schüttet der Körper den Botenstoff Histamin aus, was zu den typischen entzündlichen Hautreaktionen führen kann. Meist treten die entsprechenden Symptome innerhalb von 24 Stunden nach dem Kontakt auf.

Typische Hautreaktionen bei Raupendermatitis sind:

  • Hautausschlag: Quaddeln, Pusteln oder Papeln
  • Rötungen (Erytheme)
  • Starker Juckreiz (Pruritus) oder Brennen

Wichtig: Bei Kontakt mit den Augen oder durch das Einatmen der Brennhaare kann es auch zu weiteren Beschwerden kommen (z. B. Entzündung der Augen oder Atemwege, Allgemeinsymptome wie Fieber, Schüttelfrost oder Übelkeit). Suchen Sie in diesen Fällen stets Ihren Arzt auf. Bei schweren Symptomen wie Atemnot oder Anzeichen für einen allergischen Schock sollte umgehend der Rettungsdienst verständigt werden.

Häufig betroffene Hautstellen

Die Raupendermatitis tritt vorwiegend an Hautstellen auf, die nicht von Kleidung bedeckt waren. Zudem sind dünne und eher feuchte Hautpartien häufiger betroffen, da sich dort die Brennhaare mit ihren Widerhaken besonders gut festsetzen können. Dazu zählen vor allem:

  • Gesicht
  • Hals und Nacken
  • Unterarme (v. a. Armbeugen)
  • Seltener: Beine oder Füße
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