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Winterekzeme

Trockene Haut und Ekzeme. Ein echter Teufelskreis.

Trockene Haut im Winter ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern begünstigt auch die Entstehung von Entzündungen und Ekzemen. Und zwar nicht nur als einmalig auftretendes Beschwerdebild, sondern oft als Anfang eines chronischen Krankheitsbildes.

Warum?
Mit dem Austrocknen verliert unsere Haut nach und nach ihre Barriere-funktion gegenüber der Außenwelt – gegen Hitze und Kälte, aber auch gegen allergieauslösende Substanzen und Krankheitserreger sowie andere schädliche Umwelteinflüsse. Entzündungen und Infektionen sind häufig die Folge. Erste Ekzeme entstehen.

Schon beginnt der Teufelskreis
Die Ekzeme jucken. Man kratzt sich, um den Juckreiz zu bekämpfen. Dieses Aufkratzen der Haut führt wieder zu kleinen Verletzungen, die die Barriere-funktion weiter schwächen. Die Haut verliert weitere Feuchtigkeit, sie wird noch trockener, spröde und rissig.

Dies kann oft schon der Beginn eines chronischen Verlaufs von Ekzemen sein. Ein Teufelskreis beginnt, bei dem schon nach wenigen Runden Ekzeme zum permanenten gesundheitlichen Problem werden können.

Kurz gefragt: Was ist eigentlich ein Ekzem?
Ärzte verstehen unter einem Ekzem die nichtinfektiöse Entzündung der oberen Schicht unserer Haut, der Epidermis. Sichtbares Zeichen sind meist stark gerötete Hautstellen, die heftig jucken. Bei akuten Ekzemen bilden sich oftmals auch Bläschen auf der Haut, die Haut schwillt an, Gewe-bewasser tritt aus. Man sagt: Das Ekzem „nässt“.

Ekzeme können die verschiedensten Ursachen und Ausprägungen haben.
Unter anderem Allergien oder der Hautkontakt mit toxischen Substanzen. Das Alter eines Menschen, Stoffwechselstörungen und äußere Faktoren – wie zum Beispiel das Klima im Winter – können die Entstehung von Ekzemen fördern. Ekzeme sind auch nicht ansteckend.
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