Soventol HC 0,5%
Insektenstiche

Insektenstiche

Jeder hatte schon einen oder viele. Doch das subjektive Erleben der Beschwerden wie Rötungen, Schwellungen und Juckreiz wird individuell sehr unterschiedlich bewertet. Wie kommt es überhaupt zu diesen lästigen Symptomen?

Viele Insekten, z. B. Stechmücken, setzen beim Blutsaugen gerinnungshemmende Stoffe ein. Diese Gerinnungshemmer regen die Freisetzung von speziellen Entzündungsstoffen, dem sogenanntem Histamin aus den Mastzellen an. Histamin löst den vermehrten Blutzufluss, die Schwellung und den Juckreiz, kurz, die Entzündung aus. Andere Insekten enthalten in ihrem Gift Histamin und verstärken so die Histaminreaktion in der Haut.

Hautstiche von Mücken und anderen Zweiflüglern jucken stark, sind zuweilen schmerzhaft und verursachen auf der Haut kleine Knötchen, oft mit der sichtbaren Einstichstelle in der Mitte. Normalerweise bilden sich die Schwellungen nach einigen Tagen von selbst zurück. Stiche von Hautflüglern wie Bienen oder Wespen schmerzen und verursachen eine mitunter erhebliche Schwellung und Rötung, die sich nach ein paar Tagen zurückbildet. Bienen hinterlassen meist ihren Stachel in der Einstichstelle, was zu Entzündungen führen kann.

Der gleiche Entzündungsprozess lässt sich auch bei Kontakt mit bestimmten Quallenarten beobachten, auch diese lösen eine mäßige bis starke Histaminfreisetzung mit den typischen Entzündungssymptomen aus.

Weiteres