Tipps bei Neurodermitis

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Hautpflege bei Neurodermitis

Bei Neurodermitis wird die Haut zum Problemfall. Daher ist in puncto Hautpflege besondere Achtsamkeit gefragt. Milde pH-neutrale Reinigungsmittel sind alkalischen Seifen grundsätzlich vorzuziehen. Spezielle Cremes und Lotionen auf Basis von Urea oder Harnstoff sorgen für ein Plus an Feuchtigkeit. Ebenfalls wichtig: Häufiges, langes Duschen ist bei Neurodermitis ungünstig – duschen Sie daher höchstens einmal täglich für maximal 10 Minuten (Wassertemperatur nicht über 35 Grad). Für´s Baden gilt: Höchstens dreimal wöchentlich, maximal 20 Minuten, nicht über 35 Grad. Nutzen Sie rückfettende Ölbäder anstelle von Schaumbädern.

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Kleidung bei Neurodermitis

Raue Synthetik- oder Naturfasern wie z. B. Wolle sind bei Neurodermitis eher ungeeignet. Auch eingenähte Etiketten oder grobe Nähte können die Haut reizen. Wer hier vorbeugen möchte, sollte auf Textilien aus Seide, Baumwolle oder Mikrofasern zurückgreifen und auf feine Nähte achten. Ein störendes Etikett kann herausgetrennt werden.

Extra-Tipp: Verwenden Sie hypoallergene Waschmittel und Weichspüler für Allergiker.

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Soventol® HydroCort 0,5% Creme

Bei leichten Formen von Neurodermitis hat sich Soventol® HydroCort 0,5% Creme (rezeptfrei in der Apotheke) bewährt. Es enthält den Wirkstoff Hydrocortison in einer angenehm pflegenden und rückfettenden Cremegrundlage und wirkt juckreizstillend, antiallergisch und entzündungslindernd. Raffiniert: Durch die pflegenden Eigenschaften der Creme wird die Regeneration der geschädigten Haut zusätzlich unterstützt.

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Sport bei Neurodermitis

Grundsätzlich ist Sport für den Körper und die Seele eine Wohltat. Allerdings sollten Neurodermitis-Patienten einige Basics beachten: Starkes Schwitzen kann den Juckreiz verstärken. Sie sollten austesten, ob es bei Ihnen ausreicht, den Schweiß nach dem Sport abzuduschen, oder ob Sie eine Sportart wählen sollten, bei der Sie nicht so stark ins Schwitzen kommen (z. B. sanftes Yoga). Tragen Sie grundsätzlich atmungsaktive Sportkleidung. Wissenswert: Baden in chloriertem Wasser wirkt sich bei Neurodermitis individuell unterschiedlich aus – es kann zu einer Verbesserung oder auch Verschlechterung der Symptome führen.

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Klimatherapie bei Neurodermitis

Ein Kuraufenthalt am Meer sowie im Mittel- und Hochgebirge hat sich insbesondere bei mittelschweren bis schweren, dauerhaften Ekzemen bewährt. Für die positiven Effekte scheinen unterschiedliche Faktoren eine Rolle zu spielen: Zum Beispiel ein geringerer Anteil an Allergenen in der Luft, ein geringerer Schadstoff-Gehalt der Luft, Sonneneinstrahlung sowie Entspannung. Spezielle Neurodermitis-Kuren werden zum Beispiel an der Ost- und Nordsee sowie am Mittelmeer sowie auf den Kanaren angeboten. Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss im Einzelfall geklärt werden.

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Entspannungstechniken

Die innere Anspannung kann bei einer chronischen Erkrankung wie Neurodermitis enorm sein. Schließlich ist der Juckreiz quälend, auch das Erscheinungsbild der Haut setzt die Betroffenen häufig unter Druck. Stress wiederum kann einen erneuten Neurodermitis-Schub auslösen. Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, haben sich spezielle Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Meditation oder Progressive Muskelentspannung bewährt. Wichtig: Lassen Sie sich die Technik durch qualifizierte Profis zeigen und bleiben Sie am Ball. Nachhaltige Effekte setzen häufig erst nach einigen Wochen des Übens ein.

Tipp: Sollten derartige Entspannungsverfahren keinen Effekt haben und die innere Anspannung bestehen bleiben, kann mitunter auch eine Psychotherapie hilfreich sein.

Soventol® Gebrauchsinformationen International
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