Neurodermitis: Behandlung

Neurodermitis: Behandlung

Eine kausale (also ursächliche) Therapie von Neurodermitis ist bis heute nicht möglich. Allerdings lassen sich die Symptome durch geeignete Behandlungsbausteine deutlich lindern – und das bedeutet ein klares Plus an Lebensqualität. Zu den wichtigsten Maßnahmen zur Behandlung von Neurodermitis zählen eine richtige Basistherapie im Sinne einer optimalen Hautpflege sowie äußerlich angewendete Kortikoide (z. B. Hydrocortison-Cremes) zur Linderung von Juckreiz und Entzündung. Weitere medikamentöse Maßnahmen können im individuellen Fall sinnvoll sein.

Soventol® HydroCort 0,5% Creme

Soventol® HydroCort 0,5% eignet sich zur Behandlung bei leichten Formen von Neurodermitis.

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Basistherapie:
Die richtige Hautpflege bei Neurodermitis

Trockene Haut ist bei Neurodermitis typisch. Umso wichtiger ist eine geeignete Hautpflege – auf diese Weise lässt sich der Juckreiz etwas reduzieren, mitunter kann auch die Zeit zwischen den Schüben verlängert werden.

Bewährt haben sich sowohl wirkstofffreie Zubereitungen (z. B. Wasser-in-Öl oder Öl-in-Wasser-Emulsionen) sowie Präparate, die spezielle Feuchthaltesubstanzen (z. B. Harnstoff, Glycerin) enthalten. Auch Öle (z. B. in Ölbädern) sind bei Neurodermitis geeignet.

Das Spektrum der Darreichungsformen reicht von Lotionen über Salben bis hin zu Puder und Pasten. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, welche Maßnahmen zur Hautpflege bei Neurodermitis in Ihrem Fall geeignet sind.

Wichtig: Teil einer effektiven Basistherapie ist es auch, bekannte Auslöser für einen Neurodermitis-Schub zu meiden. Wer also zum Beispiel weiß, dass er auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagiert, sollte diese vom Speiseplan streichen. Auch Stress ist ein häufiger Auslöser – gezielter Stressabbau und Entspannung spielen also ebenfalls eine wichtige Rolle.

Zum Weiterlesen: Tipps bei Neurodermitis

Hilfe bei Neurodermitis: Creme mit Hydrocortison

Im akuten Stadium kommen – ergänzend zur Basistherapie – antientzündlich wirkende Präparate zum Einsatz. Insbesondere bei leichten Formen der Neurodermitis hat sich hier die äußerliche Anwendung von relativ niedrig dosiertem Hydrocortison (in Soventol® HydroCort 0,5% Creme, rezeptfrei in der Apotheke) bewährt. Denn Hydrocortison wirkt unter anderem entzündungshemmend und juckreizstillend.

Weitere Medikamente bei Neurodermitis

Weitere Medikamente kommen bei Neurodermitis je nach Schweregrad der Hauterkrankung zum Einsatz. So können bei ausgeprägteren Beschwerden stärker wirksame Glucocorticoide zur äußerlichen Anwendung sinnvoll sein. Wenn dauerhaft schwere Ekzeme auftreten, sind mitunter auch eine Einnahme von Cortison-Tabletten und eine UV-Therapie angezeigt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich zu den einzelnen Maßnahmen beraten.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen

Weitere Maßnahmen, die im Rahmen der Neurodermitis-Behandlung sinnvoll sein können, sind zum Beispiel Patienten-Schulungen, Psychotherapie, Klimatherapie, Entspannungsverfahren oder spezielle Textilien, die für Neurodermitis-Patienten sinnvoll sein können.

Soventol® Gebrauchsinformationen International
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